Blaulicht

Wegerecht nach §38 StVO:

Begegnet man im Straßenverkehr einem Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn, dann ist ein Notfall nicht weit. Wer diese Sondersignale einsetzen darf und wie sich andere Verkehrsteilnehmer verhalten sollten, ist im Paragraph 38 StVO geregelt. Das sogenannte Wegerecht wird von Feuerwehr, Polizei sowie Rettungs- und Hilfsdiensten nur in Anspruch genommen, wenn höchste Eile geboten ist:

  1. um Menschenleben zu retten
  2. um schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden
  3. um eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden
  4. um flüchtige Personen zu verfolgen
  5. um bedeutende Sachwerte zu erhalten

Blaulicht und Martinshorn gemeinsam gewähren einem Einsatzwagen das Wegerecht, d.h. andere Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen!

Verhaltenstipps:

http://feuerwehr-ungetsheim.de/wp-content/uploads/2015/04/verhalten_bei_blaulicht.jpg

Bildquelle: http://feuerwehr-ungetsheim.de/wp-content/uploads/2015/04/verhalten_bei_blaulicht.jpg

 

Fakten:

Bundesweit gibt es jährlich allein im Rettungsdienst über 10 Millionen Einsatzfahrten. Hinzu kommen die Einsäte von Polizei und Feuerwehr. Nicht selten ergeben sich bei diesen Einsatzfahrten Gefahrensituationen mit anderen Verkehrsteilnehmern.

Das Risiko, in einen Verkehrsunfall mit Personenschaden verwickelt zu werden, ist bei Einsatzfahrten mit Nutzung der Sondersignale viemal so hoch wie bei "normalen" Fahrten. 17-fach erhöht ist das Risiko, in einen Unfall mit Sachschaden von mehr als 1.500 € verwickelt zu sein.

Neben Personen- und Sachschäden ist eine Folge dieser Unfälle, dass Hilfe, die durch die Einsatzkräfte an anderer Stelle geleistet werden sollte, zu spät kommt.

Durch Ihr Verhalten können Sie dazu beitragen das Unfallrisiko zu senken.
Jede Minute Zählt!
Die nächste Einsatzfahrt könnte auch für Sie von Bedeutung sein!

Notruf Nummern

Dienst: Nummer:
Akuter Notfall  
Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst / Notarzt 112
Notruf Polizei 110
Giftnotruf 089 / 19240
Notdienste  
Elektro-Notdienst 0171 / 6237 773
Tierärztlicher Notdienst 089 / 2180 - 2650
Notdienst Abluß/Rohrreinigung 089 / 890 27 355
Notdienst Heizung/Sanitär 089 / 273 55
Notdienst Trinkwasser 0172 / 899 1272
Kliniken und andere Einrichtungen  
Klinikum Großhadern 089 / 7095 - 0
Kreisklinik Fürstenfeldbruck 08141 / 99 - 0
Klinikum Landsberg 08191 / 333 - 1500
Kreisklinik München-Pasing 089 / 8892 - 0
Bayrisches Rotes Kreuz, Kreisverband FFB 08141 / 40 04 17
Tierklinik München 089 / 2180 - 0, ab 16:00 Uhr: 089 / 2180 - 2657
Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck 08141 / 612-0
Beratungsstellen und Service  
Ärztlicher Bereitschaftsdienst 01805 / 191212
ACAC Verkehrsservice 0180 / 5101 112
ADAC Pannenhilfe 0180 / 5101 112
Aids-Beratung, anonym 089 / 233 233 33
Aids-Beratung, Hotline 089 / 1 94 11
"Die Arche" - Suizidprävention 089 / 33 40 41
EC-Karten-Verlust/Notfall-Service 0180 / 502 10 21
Flugauskunft 089 / 975 213 13
Frauennotruf München 089 / 76 37 37
Kinder- und Jugendtelefon 0800 / 111 0 333
MVV Infodienst 089 / 41 42 43 44
Notruf für Suchtgefährdete oder deren Angehörige 089 / 28 28 22
Reiseservice DB 0800 / 1 50 70 90
Telefon-Seelsorge, evangelisch 0800 / 111 0 111
Telefon-Seelsorge, katholisch 0800 / 111 0 222

 

Sollte ihnen eine Telefonnummer für einen benötigten Dienst fehlen oder eine geführte Nummer nicht funktionieren, melden Sie sich bitte bei dem Webmaster (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Herzlichen Dank an die FFW Puchheim-Bahnhof für die Bereitstellung dieser Liste. 

Nützlichkeit von Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen

Bienen, Hummeln und Wespen sind wichtige Bestäuber der Pflanzen. Wenige Menschen wissen, dass Wespen und Hummeln, im Gegensatz zu den Bienen, auch bei kühleren Temperaturen fliegen und so bereits im zeitigen Frühjahr Obstbäume, Sträucher und Blumen bestäuben. Zudem verfüttern alle staatenbildenden Wespenarten Insekten an ihre Larven und betätigen sich somit als kostenlose Schädlingsbekämpfer in unseren Gärten.

Wann sind Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen „aggressiv“?

Alle staatenbildenden Insekten haben nur dicht um ihr Nest herum den Instinkt, ihr dort lebendes Volk mit der Königin gegenüber Störungen durch Attacken zu verteidigen. Als Störungen im Nestbereich gelten: Heftige Bewegungen, verstellen der Flugbahn, Erschütterungen des Wabenbaues oder des Nistplatzes, Stochern am Nest sowie das Anatmen der Tiere dicht vor dem Nest. Die Weibchen von Bienen, Hummeln und Wespen (nicht jedoch die Männchen) besitzen einen Wehrstachel, den sie in der Regel nur einsetzten, wenn sich ihre Brut oder sie selber in Gefahr befinden. Von Natur aus sind die Tiere weder aggressiv noch stechwütig. Dies gilt auch für die Hornisse.

Autsch – Gestochen

Für normal empfindliche Menschen sind Wespen- und Hornissenstiche völlig harmlos. Nur bei einem Stich in den Rachen oder Allergien gegen Insektenstiche, die sich z. B. durch Atemnot, Schwellungen am ganzen Körper, Herzjagen, Magenund Darmkrämpfe oder andere schwerwiegende Symptome äußern, können die Stiche für die betreffende Person gefährlich werden und erfordern sofortige ärztliche Hilfe.

Sommerzeit – Räuberzeit

Wespen am Frühstückstisch oder an der Kaffeetafel können natürlich lästig sein. Sommer und Herbst sind die Zeiten, in der wir Menschen gerne auf dem Balkon oder im Garten essen und uns vor allem durch Wespen gestört fühlen. Während die Tiere zunächst vor allem an Wurst und Fleisch interessiert sind, um dies an ihre Larven zu verfüttern, fliegen sie später, im Herbst, besonders auf süße Getränke, Obst und Kuchen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Entwicklung der Brut fast abgeschlossen, und die kohlenhydratreichen Ausscheidungen der Larven als Nahrungsquelle für die Arbeiterinnen entfallen. Obst, Kuchen, Säfte, Flaschenwaren und entsprechende Essensreste sollten Sie nicht lange unbedeckt lassen. Vor dem Trinken aus offenen Flaschen und Gläsern im Freien sollten Sie sich vergewissern, dass keine Wespe hineingefallen ist, Kinder sollten Getränke mit Strohhalm trinken.

Vorsichtsmaßnahmen und Eigenschutz

Hat eine Wespenkönigin ihr Nest an einem besonders ungünstigen Platz gebaut wie z.B. in der Nähe eines Fensters oder Einganges, so kann dieses Nest häufig dennoch dort belassen werden. Meist reichen einige einfache Maßnahmen wie das Anbringen eines Fliegengitters vor dem Fenster oder die Befestigung eines Brettes, um die Flugrichtung der Tiere zu ändern. Um Insekten nicht unbedingt zum Nisten an ungünstigen Plätzen einzuladen, können Sie vor der „Flugsaison“, d.h. im Winter oder zeitigem Frühjahr, vorbeugend mögliche Einflugsöffnungen z. B. mit Silikonmasse verschließen. Lassen Sie die Tiere am besten dort nisten, wo sie sich ihren Platz gesucht haben. Sie haben von den Tieren nichts zubefürchten, um im Spätsommer bis Herbst werden die Nistplätze ohnehin aufgegeben. Bei Wespen, Hummeln und Hornissen überwintern nur die Königinnen, und der Rest des Volkes stirbt. Der vorhandene Wabenbau wird nicht wieder bezogen.

Brandstifung verhindern

Brandstiftung in Wohngebäuden

Fast 20 Prozent aller Brandschäden entstehen durch das Feuer legen und Zündeln. In Bayern und der Pfalz waren dies letztes Jahr 548 Fälle mit einem Gebäudeschaden von fast 12 Millionen Euro. Schäden am Hausrat und der ideelle Schaden an individuellen Erinnerungsstücken sind hierbei nicht eingerechnet, auch nicht das Leid der Betroffenen.

Zündeln

Feuer ist für Kinder faszinierend. Verbote („Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht.“) dagegen helfen wenig sondern erhöhen den Reiz und damit auch die Gefahr, heimlich mit dem Feuer zu spielen/zu zündeln. Besser ist, Kinder mit Feuer vertraut zu machen und ihnen den richtigen Umgang entsprechend ihres Alters zu zeigen. Sicher ist, Zündmittel vor Kindern wegzusperren.

Kinder sollen angemessenen Respekt vor, als auch genügend Sicherheit im Umgang mit Feuer erlangen.

Gesetzliche Fundstellen:

Trotz einer möglichen Vertrautheit mit dem Feuer, dürfen bestimmte Kinder nicht an Feuerzeuge und Zündhölzer herankommen.
Die VVB § 5 (Verordnung über die Verhütung von Bränden in Bayern) sagt, „dass Kindern unter 12 Jahren Feuerzeuge und Zündhölzer nicht ausgehändigt werden dürfen. Auch sind Zündhölzer und Feuerzeuge so zu verwahren, dass sie solchen Kindern nicht leicht zugänglich sind.“

Missachten die Eltern die Aufsichtspflicht, können Sie nach § 832 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) für die von Kindern angerichteten Schäden haftbar gemacht werden.
Kinder können schon ab 7 Jahren zur Verantwortung gezogen werden. Steht fest, dass sie „bei Begehen der schädlichen Handlung die zur Erkenntnis erforderliche Einsicht haben“, droht ihnen nach § 828 BGB die volle Ersatzzahlung. Sie wird lediglich so lange gestundet, bis sie zahlungsfähig geworden sind.