Brandschutzerziehung und -aufklärung

Warum Brandschutzerziehung und -aufklärung?

Brandschutzerziehung  muss, beginnend im Kindesalter im Zusammenwirken von Pädagogen in Kindergärten, Schulen, den Eltern und den Feuerwehren auf den Weg gebracht werden.

Ein ebenso wichtiger Baustein ist die Brandschutzaufklärung für Erwachsene. Der leichtfertige und nicht geschulte Umgang mit dem Element Feuer führt jedes Jahr aufs Neue zu vielen vermeidbaren Brandopfern und immensen Sachschäden. Kinder und Eltern sind von der Notwendigkeit des verantwortlichen Umgangs mit Feuer zu überzeugen.

 

Die Sicherheit unserer Kinder und die Brandverhütung ist unser oberstes Ziel.

Aufgrund der von Kindern und Jugendlichen verursachten Brände in der Bundesrepublik Deutschland sterben jährlich ca. 200 Kinder, mehr als 6.000 Personen werden zum Teil schwer verletzt. Laut einer Statistik des Bundeskriminalamtes werden über 30 % aller Brandstiftungen von Kindern und Jugendlichen verursacht.

Die Notwendigkeit einer frühzeitigen und alle Altersstufen betreffenden Brandschutzerziehung zeigt die folgende Statistik der Bayerischen Landesbrandversicherungs AG aus dem Jahr 2010.

  2000 2004 2008 2009
Kinderbrandstiftung Anzahl Schaden in Mio € Anzahl Schaden in Mio € Anzahl Schaden in Mio € Anzahl Schaden in Mio €
Kinder bis 6 Jahre 47 1,125 22 0,31 4 0,103 2 0,144
Kinder von
6-14 Jahre
91 3,401 32 1,36 8 0,516 3 0,00
Kinderbrandstiftung Gesamt 138 4,525 54 1,67 12 0,619 5 0,144

 

Ausstattung:

Für Feuerwehren die in Kindergärten und Grundschulen Brandschutzerziehung halten, besteht die Möglichkeit, sich dafür Arbeitsmaterial auszuleihen. Hierzu zählen unter anderem die beiden Brandschutzerziehungskoffer des LFV Bayern. Die Koffer enthalten z.B. Ordner mit ausgearbeiteten Vorträgen und Arbeitsblättern, Literatur zu verschiedenen Brandschutzthemen, ein eigener Koffer mit Materialien zur Durchführung kleinerer Brandversuche, eine Telefonanlage zum Üben eines Notrufs, einen Rauchmelder und die bei Kindern beliebte Handpuppe. Auch Filme sind darin enthalten.

 

Abteilung Brandschutzerziehung
Kontakt:
Josef Naßl
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